Mit einem Jahr Verspätung widmet das Haus im Schluh Martha Vogeler eine Sonderausstellung.

Zu sehen sind ihre Werke aus dem Bereich der Malerei und des Kunsthandwerks. Dabei wird sowohl das künstlerische Talent Marthas als auch ihre Beeinflussung durch Heinrich Vogeler deutlich. Der Blick auf ihre Entwicklung von der Muse zur eigenständigen Künstlerin spart auch schwierige Zeiten nicht aus: Eine Vitrine widmet sich der Situation Martha Vogelers im Dritten Reich.

Die Bedeutung des Hauses als Ort für Freunde und seine spezielle Atmosphäre kann man im ehemaligen gelben Salon erahnen. Der Raum ist noch genau so eingerichtet wie zu Lebzeiten Martha Vogelers.

Die Ausstellung ist bis zum 7. November zu sehen.

Im Overbeck-Museum in Bremen-Vegesack ist aktuell die Ausstellung „Melancholischer Expressionismus – Paul Kother“ zu sehen. Anfang des 20. Jahrhunderts als expressionistischer Maler anerkannt, ging Paul Kother während seines Berufsverbotes in der Nazizeit in die innere Emigration. Nach dem Krieg konnte er nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen. Erst 2018 wurde er wiederentdeckt und in Berlin ausgestellt.

Das Overbeck Museum widmet diesem zu unrecht vergessenen Maler mit seinen melancholischen, starkfarbigen Porträts und Landschaften eine eigene Ausstellung, nur ergänzt um Werke von Fritz Overbeck. Gerade die Gegenüberstellung von ähnlichen Landschaftsmotiven macht den besonderen Reiz aus. Neben den Bildern finden BesucherInnen ausgewählte expressionistische Lyrik, u.a. von Else Lasker-Schüler und Isidor Quartner.

Das Overbeck-Museum zeigt außer den Werken der Namensgeber Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rohte regelmäßig Kunst weiterer MalerInnen. Letzter Ausstellungstag von „Paul Kother – Melancholischer Expressionismus“ ist der 19. September 2021.

Obwohl sich die Bremer Stadtwaage ganz nah am Marktplatz befindet, ist sie für viele noch immer ein Geheimtipp. In dem alten Gebäude mit der schönen, wieder hergerichteten Renaissancefassade ist neues Leben eingekehrt: Unter dem Motto Made in Bremen gibt es hier regionale Produkte zu kaufen. Essbar, lesbar, benutzbar oder einfach nur schön – die Bandbreite der angebotenen Waren ist groß, die Qualität erlesen. Wer etwas Besonderes aus Bremen mitbringen oder einfach nur regional einkaufen will, ist hier genau richtig. Das Sortiment vergrößert sich ständig.

Das Quartett Berlin-Tokyo gastiert Ende August für einige Tage in Worpswede. Bereits 2019 begeisterten die vier Musiker das hiesige Publikum. Dimitri Pavlov wird in der Konzertreihe wieder auf einer Geige von Jean-Baptiste Vuillaume (1798–1875) spielen. Die Stiftung Worpswede verdankt diese besondere Geige einem Worpsweder Nachlass und stellt sie hochqualifizierten Nachwuchsmusikern zur Verfügung. Vom 24. bis zum 29. August finden an verschiedenen Orten in Worpswede Konzerte statt: Vom Dinnerkonzert in einem Hotel über ein Benefizkonzert in der Bötjer‘schen Scheune bis hin zu Gartenkonzerten variieren die Spielorte. Weitere kleine Spontanauftritte sind geplant. Karten gibt es an der Worpsweder Touristinformation und an den jeweiligen Veranstaltungsorten.

Anlässlich des 80. Geburtstags der in Bremen geborenen Malerin Frauke Migge zeigt die Ausstellung Ölgemälde und Zeichnungen aus 40 Jahren. Erkennbar von der Landschaft Worpswedes inspiriert, bestechen ihre Bilder durch eine ganz eigene Sprache und eine unverwechselbare Technik: Ihr Werk wirkt wie gedruckt, ist aber mit feinem Pinselstrich gemalt. Die farbigen Landschaftsbilder erhalten durch übergroße Alltagsgegenstände ein surreales Element.

Landschaftsbilder der ersten Generation der Worpsweder Maler sind im vorderen Teil des Museums ausgestellt. Der Besuch der Worpsweder Kunsthalle lädt dazu ein, die Besonderheiten der Bilder Frauke Migges zu entdecken und über Mensch und Landschaft nachzudenken.

Die Ausstellung ist bis zum 7.November 2021 zu sehen. Führungen sind in Gruppen bis zehn Personen wieder möglich.

Die Pariser Kunstszene ab 1900 war für Paula Modersohn-Becker und Bernhard Hoetger eine große Inspiration, die beide Künstler auf ihre ganz eigene Art umsetzten. In der Ausstellung Avantgarde in den Museen Böttcherstraße in Bremen werden Werke von Modersohn-Becker und Hoetger zu ihren wichtigen Inspirationsquellen in Beziehung gesetzt. Seite an Seite mit Werken von Rodin, Gauguin, Rousseau und Maillol, erschließen sich den Betrachtenden der Einfluss von Paris, aber auch das Eigene, Besondere, das die beiden Künstler zur Avantgarde in Deutschland machte. Die Ausstellung zeigt unter anderem Neuerwerbungen und Werke, die selten zu sehen sind, so z.B. Bilder aus Privatbesitz und Zeichnungen von Paula Modersohn-Becker und Bernhard Hoetger.

Im obersten Stockwerk des Museums erwartet den Besucher noch eine Ausstellung für die Nase: Als Teil des Projekts Smell it! Geruch in der Kunst, an dem sich mehrere Museen in Bremen beteiligen, ist hier „Unverblümt“ zu sehen. Blumen sind auf vielen Werken Paula Modersohn-Beckers präsent, sei es als Stillleben oder als wichtiger Teil eines Porträts. Die Ausstellung kombiniert Bilder der Malerin mit einer Duftinstallation von Camilla Nicklaus-Maurer. Der Boden ist mit Gewürzsamen bedeckt. Der Besucher ist ausdrücklich eingeladen, diese Installation zu betreten, und bekannte und unbekanntere Blumenbilder von Paula Modersohn-Becker mit dem Duft von Gewürzsamen in der Nase zu genießen.

Besuche im Museum sind zurzeit wieder ohne Voranmeldung möglich. Eine FFP2 Maske oder OP-Maske ist obligatorisch. Erste Führungen vor Ort in kleinen Gruppen können stattfinden. Bremer Promenaden informiert Sie gerne über aktuelle Möglichkeiten und Bestimmungen.

Worpswede ist zum 43. „Frauenort“ in Niedersachsen ernannt worden. Paula Modersohn-Becker ist die zentrale Figur dieser Nominierung.

Seit 2008 begibt sich die Initiative „Frauenorte“ auf die Spuren besonderer Frauen in der Geschichte Niedersachsens. In Worpswede wurde nun die Künstlerin Paula Modersohn-Becker gewürdigt. Sie gilt als die Wegbereiterin des Expressionismus in Deutschland.
Die Ausstellung „Paula in Worpswede. Ein Frauenleben um 1900“ legt den Fokus auf die emanzipatorischen Aspekte ihres künstlerischen Lebens. Einige ihrer Werke aus der Sammlung Kaufmann werden denen anderer Worpsweder Malerinnnen gegenübergestellt. Dabei zeigt die Ausstellung nicht nur Werke der Malerinnen ihrer Zeit, sondern auch die der nachfolgenden Generation. Bis zum 31.10.21 ist die Ausstellung noch im Museum am Modersohn-Haus zu sehen.

Im Rahmen der Ernennung zum Frauenort finden noch weitere Ausstellungen in Worpswede statt. Nähere Informationen dazu erhalten sie in Kürze hier bei Bremer Promenaden.

Stadtführungen in Bremen und Worpswede sind wieder erlaubt! Natürlich liegt uns Ihre Gesundheit weiterhin sehr am Herzen. Daher informiert sich Bremer Promenaden laufend über die neuesten Vorschriften. Wir passen die Hygienemaßnahmen für die Stadtführungen je nach Corona-Lage an die Gegebenheiten an. Das betrifft auch die Gruppengrößen.

Die sinkenden Inzidenzen machen Hoffnung darauf, dass bald noch mehr möglich ist. Planen Sie Ihren Aufenthalt in Bremen und Worpswede jetzt mit uns! Bremer Promenaden informiert Sie gerne und zeitnah über die jeweils aktuellen Bedingungen für Stadtführungen in Bremen und Worpswede.

Es ist soweit: Ab sofort bietet Bremer Promenaden wieder Stadtführungen in Bremen und Worpswede in kleinen Gruppen an. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns Kultur und Landschaft zu genießen – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Hygienebedingungen. Stadtführungen finden zurzeit ausschließlich in kleinen Gruppen und draußen statt. Die Museen in Bremen und Worpswede sind geöffnet und können individuell besucht werden. Informationen über Ausstellungen und Maler geben wir Ihnen gern während der Führung. Direkt im Museum sind Führungen von Bremer Promenaden aktuell leider noch nicht möglich.

Größere Gruppen heißen wir bei unseren Stadtführungen natürlich auch herzlich willkommen. Wir buchen dann die entsprechende Anzahl an KollegInnen dazu, so dass Sie immer exklusiv, sicher und fachlich kompetent informiert werden. Gucken Sie, stöbern Sie nach Ihren Lieblingsausflugszielen in Bremen und Worpswede und kontaktieren Sie uns gerne für Fragen oder spezielle Planungen.

Liebe Gäste, das Coronavirus lässt auch das Leben in Bremen und Worpswede stillstehen: Museen, Kirchen und viele Geschäfte sind geschlossen. Die GästeführerInnen in Worpswede haben sich gemeinsam entschieden, ihren Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten. Bremer Promenaden wird in Worpswede und Bremen zunächst bis zum 20.04.2020 keine Führungen anbieten. Sobald wieder Führungen stattfinden, erfahren Sie es hier!

Sollten Sie bereits eine Führung bei Bremer Promenaden gebucht haben und unsicher sein, ob Sie die Führung wahrnehmen können, ist eine Terminverschiebung möglich.
Bitte kontaktieren Sie mich, damit wir einen späteren Zeitpunkt vereinbaren können: per E-Mail über info@bremer-promenaden.de oder Telefon unter +49-(0)172-3621 791.

Wenn Sie innerhalb der Stornofrist absagen, informiere ich Sie gerne über mögliche Kulanzregelungen, sofern Sie innerhalb dieses Jahres erneut buchen.

Noch befinden wir uns in einer Ausnahmesituation. Für die Zeit danach informiere ich Sie hier laufend über alles Schöne in Bremen und Worpswede. Schauen Sie einfach rein, lassen Sie sich inspirieren – und bleiben Sie gesund!