Als Jugendstilkünstler hat sich Heinrich Vogeler einen Namen gemacht. Weniger bekannt ist sein Werk nach dem ersten Weltkrieg. Geprägt durch seine Kriegserfahrungen setzte sich Vogeler mit der Gesellschaft auseinander. Mit „Wir. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens“ beschäftigt sich die Ausstellung im Barkenhoff und in der Großen Kunstschau in Worpswede mit der Frage, was Gemeinschaft ausmacht.

Der Barkenhoff zeigt dabei nicht nur die Komplexbilder, sondern auch Bilder und Plakate aus Vogelers Zeit in Russland. Im Mittelpunkt steht seine Idee eines neuen Miteinanders.

In der Großen Kunstschau widmen sich verschiedene KünstlerInnen der Frage, was Gemeinschaft ausmacht und wie wir sie gestalten. Neben zeitgenössischer Kunst sind die Werke von KünstlerInnen des zwanzigsten Jahrhunderts zu sehen.

Die Ausstellung „WIR“ in Worpswede ist noch bis zum 6. März 2022 zu sehen.

Nach 70 Jahren ist Dürers Kupferstich „Das Große Pferd“ aus der Sammlung Klugkist in die Bremer Kunsthalle zurückgekehrt. Noch bis zum 10. Oktober 2021 ist das Werk im Kupferstichkabinett im Rahmen der Ausstellung Hauptsache Dürer? Die Sammlung Klugkist   zu sehen. Zusammen mit vielen anderen Werken ging das ausgelagerte Bild nach Ende des zweiten Weltkriegs verloren und ist nun nach vielen Umwegen vom letzten Eigentümer in Kanada an die Kunsthalle Bremen zurückgegeben worden. Das Bild komplettiert die aktuelle Ausstellung der Sammlung Klugkist, die einen bedeutenden Teil des Bremer Kupferstichkabinetts bildet. Die Ausstellung präsentiert erstmals die gesamte Bandbreite der Sammlung und zeigt neben den Werken Dürers auch Kopien nach Dürer sowie Bildnisse und Szenen aus seinem Leben.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10.10.21 in der Kunsthalle Bremen zu sehen. Bitte beachten Sie, dass in Bremen aktuell die „3-G-Regel“ in Innenräumen gilt.

Unter dem Motto „ Ins Grüne“ laden die Mitglieder der Angewandten Kunst Bremen (AKB) in den Park des  Focke Museums ein. Im Haus Riensberg und draußen im Park haben BesucherInnen am 18. und 19. September 2021 Gelegenheit, schöne, hochwertige Gegenstände aus Holz, Glas, Papier, Stein, Textil sowie Keramik und Schmuck zu sehen und zu kaufen. Im Haus Riensberg treffen die modernen Kunstwerke auf alte Glaskunst und Porträts von Bremer Bürgern.

Für diejenigen, die sich ein kleines Andenken mitnehmen möchten, gibt es wieder die begehrten Wundertüten: Alle KünstlerInnen haben Tüten mit kleinen Objekten gefüllt. Welches kleine Kunstwerk man für 13 Euro erwirbt, ist eine Überraschung. Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Wer „La Strada“ noch nicht kennt, hat jetzt wieder die Chance, Bremens berühmtes Straßenkunstfestival live zu erleben, und zwar an zwei besonderen Spielorten im Bremer Norden. Am 4. September gastiert „La Strada“ auf dem Gelände der Bremer Wollkämmerei in Blumenthal, am 5. September in Knoops Park. Das Straßentheater-Festival findet dieses Jahr in zwei Formaten statt: Jeweils um 12 Uhr gibt es ein Programm für Kurzentschlossene, um 17 Uhr eine Abendveranstaltung mit Tickets und reservierten Plätzen. Mehr Infos und Tickets: https://lastrada-bremen.de//nord/programm-vegesack

Zehn Hauptwerke von Paula Modersohn-Becker gehen im September auf die Reise. Anlass ist eine umfassende Retrospektive der Künstlerin in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt. Die Ausstellung würdigt die Bedeutung der Künstlerin als Pionierin der Avantgarde.

Das Paula Modersohn-Becker Museum in der Bremer Böttcherstraße steuert bedeutende Werke aus der Sammlung Roselius bei. Bis zum 5. September sind die Werke noch in der Ausstellung „Avantgarde Bernhard Hoetger und Paula Modersohn-Becker in Paris“ in der Böttcherstraße in Bremen zu sehen. Vom 8. Oktober 2021 bis zum 6. Februar 2022, wenn die Werke Paulas in Frankfurt gezeigt werden, läuft im Museum in der Böttcherstraße die Ausstellung „Tausche Cranach gegen Monet – Meisterwerke aus den Sammlungen Rau und Roselius“.