Das Bremer Geschichtenhaus bleibt erhalten

Akteure des Bremer Geschichtenhauses auf dem Marktplatz Foto: Julia Harjes
Sie haben es geschafft. Das Bremer Geschichtenhaus bleibt erhalten!
Wir freuen uns sehr mit dem Bremer Geschichtenhaus, dass die Finanzierung des Projekts für 2026 gesichert ist.
Ab Februar können Touristen und Einheimische wieder in die Geschichte Bremens eintauchen. Im Geschichtenhaus in Bremens ältestem Stadtteil Schnoor gelegen, wird die Geschichte Bremens von Mitte des 17. Jahrhunderts bis in das frühe 20. Jahrhundert lebendig. An einzelnen Stationen trifft man auf verschiedene Gestalten, welche die Besucher mitnehmen in das Leben im Bremen der Vergangenheit. Das in der Bundesrepublik einmalige Projekt zur Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser ist in einem alten Packhaus zu Hause. Hier schlüpfen die Darsteller in verschiedene Rollen.
Wie war das Leben, als die Stadt noch von einer Stadtmauer umgeben war? Mit welchen Schwierigkeiten kämpften die Besatzungen der Schiffe und welche Originale gab es in Bremen? Treffen Sie Fisch-Lucie oder Heini Holtenbeen, einen Böttchermeister oder aber die Bremer Giftmischerin Gesche Gottfried. Lassen Sie sich im historischen Ambiente über die Gefahren unterrichten, denen Stadt und Schifffahrt ausgesetzt waren oder begegnen Sie einem Bremer Kaffeekaufmann. Ehrensache, dass Sie auch Kaffee bekommen, schließlich hatte Bremen schon 1673 das erste Kaffeehaus am Marktplatz. Seitdem ist der Kaffehandel nicht mehr aus der Geschichte wegzudenken. Da die Mitarbeiter sich die Charaktere selbst aussuchen und erarbeiten sind bei jedem Besuch neue Gestalten zu entdecken.
Die Führungen von ca 60 Minuten Dauer starten immer zur halben und vollen Stunde.
Auch während einer Führung durch die Altstadt können Sie den kostümierten Darstellern mit etwas Glück begegnen. Halten Sie ruhig Ausschau nach diesem wunderbaren Fotomotiv.
Öffnungszeiten und Preise des Geschichtenhauses finden Sie hier.
